Gesundheitspolitik: Wahlprogramme 2025
Die Bundestagswahl am 23. Februar 2025 kommt früher als erwartet – ein Ergebnis des Bruchs der Ampel-Koalition Ende 2024. Zahlreiche laufende Gesetzesvorhaben im Gesundheitswesen, wie das Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetz (GVSG) oder die Notfallreform, wurden dadurch gestoppt oder verzögert. Doch welche neuen Schritte planen die Parteien nun für die Zukunft? Wie positionieren sie sich in ihren Wahlprogrammen zur Gesundheitspolitik?
Partei-Vergleich: Vorhaben für das Gesundheitswesen
Hier eine kleine Wahlhilfe von der Künstlichen Intelligenz Perplexity mit Angabe der Quellen:
„Die wichtigsten Grundsätze der im Bundestag vertretenen deutschen Parteien zur Gesundheitspolitik lassen sich wie folgt zusammenfassen:
Krankenversicherungssystem
- CDU/CSU und FDP wollen am Nebeneinander von gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen festhalten[1][2].
- SPD, Grüne und Linkspartei streben eine Bürgerversicherung bzw. solidarische Gesundheitsversicherung für alle an[1][3].
Finanzierung
- CDU/CSU setzen auf einkommensabhängige paritätische Beiträge, Eigenbeteiligung und Steueranteil für versicherungsfremde Leistungen[1].
- SPD, Grüne, Linke und AfD fordern, dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Beiträge zu gleichen Teilen zahlen[3].
- Die Linkspartei will Zuzahlungen und Eigenanteile abschaffen[1].
Krankenhäuser und Versorgungsstrukturen
- CDU/CSU, SPD und Grüne wollen die Krankenhausfinanzierung reformieren[1][2].
- Die Linkspartei fordert die Überführung von Krankenhäusern in kommunale, öffentliche oder gemeinnützige Hand[1].
- Mehrere Parteien streben eine bessere Vernetzung von ambulanter und stationärer Versorgung an[1][2].
Digitalisierung und Modernisierung
- CDU/CSU, SPD und FDP betonen die Bedeutung der Digitalisierung im Gesundheitswesen[1][2].
- Die Grünen wollen die Digitalisierung besonders in den Gesundheitsämtern vorantreiben[1].
Ärztliche Versorgung auf dem Land
- Alle Parteien sehen die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung in ländlichen Regionen als wichtiges Anliegen[3].
Drogenpolitik
- FDP, Linke und Grüne befürworten eine Legalisierung von Cannabis[3].
- AfD und CSU lehnen eine Legalisierung ab[3].
Diese Grundsätze zeigen die unterschiedlichen Ansätze der Parteien zur Gestaltung des deutschen Gesundheitssystems, wobei insbesondere die Frage der Bürgerversicherung und die Finanzierungsmodelle kontrovers diskutiert werden.“
Zukunft der ambulanten Versorgung
Unabhängig davon, welche Regierung sich nach der Wahl formieren wird, bleibt zu hoffen, dass sie die dringenden Herausforderungen in der ambulanten Versorgung, die Förderung der Digitalisierung sowie eine faire Vergütung für niedergelassene Ärzt*innen ernst nimmt. Nutzen wir unsere Stimme am 23. Februar 2025, um uns für die Zukunft der ambulanten Versorgung stark zu machen!
Quellen:
[1] https://www.tagesschau.de/inland/btw21/programmvergleich-gesundheit-107.html
[2] https://www.aerztezeitung.de/Politik/So-planen-die-Parteien-die-Gesundheitsversorgung-von-morgen-421630.html
[3] https://www.tagesschau.de/inland/btw17/programmvergleich/programmvergleich-gesundheit-101.html
[4] https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2024/12/16/apotheken-und-gesundheitspolitik-im-wahlprogramm-der-union
[5] https://www.mitmischen.de/wissen/von-aeltestenrat-bis-zwischenfrage/wofur-steht-welche-partei
[6] https://www.pfefferminzia.de/gesundheit/krankenversicherung-und-krankenhaus-wahlprogramme-2025-was-die-parteien-fuer-die-gesundheit-planen/
[7] https://background.tagesspiegel.de/gesundheit-und-e-health/monitoring/wahlprogramme-im-gesundheitspolitischen-check
